Bahnbrechende Ereignisse in der Geschichte
von Kapitulation B.o.N.n.

April 1989
Vier aufstrebende junge Talente beschließen, künftig gemeinsam an ihrer steilen Musikkarriere zu feilen. Die Erstausstattung von Kapitulation B.o.N.n. besteht aus Sänger Rainer, Gitarrist Stephan, Bassist Clemens und Drummer Oliver.

30. September 1989
Das erste öffentliche Konzert findet im Wetzlarer Haus der Jugend statt. Kap. BoNn sind Opener beim "Independent Day".

Januar 1990
Erste Vierspur-Aufnahmen entstehen im Proberaum, diese werden zunächst noch der Öffentlichkeit vorenthalten.

03. Juni 1990
Erstmalig nimmt die Band mit einigen Kumpels als "Torpedo B.o.N.n." an einem lokalen Fußballturnier in Wetzlar teil und erzielt prompt den letzten Platz. In wechselnder Besetzung wird die traditionelle Teilnahme in den folgenden Jahren fortgeführt.

Januar 1991
Die Band produziert eine erste 8-Spur-Democassette in einem Gießener Keller mit Toningenieur Siggi F. Dieses erscheint unter dem Titel "Die erste Versuchung" in einer Auflage von 100 Stück und wird als "Das gelbe Band" in die Bandgeschichte eingehen.

Sommer 1991
Wärend Clemens und Stephan in Australien bzw. USA weilen, stößt Gitarrist Christian als festes fünftes Bandmitglied zu Kapitulation B.o.N.n. und stellt sein Talent am 27.09. erstmals live unter Beweis.

November 1991
In den legendären Lumdaer Kesselbach-Studios entstehen erstmals Aufnahmen unter halbwegs professionellen Bedingungen. Die Band macht sich mit der Studioarbeit vertraut und es entstehen (neben einem hervorragenden dreistündigen "Behind-the-scenes"-Video vier erste Studiosongs. Darunter "In einer fremden Welt" mit einem ersten Gastauftritt von Ingmar S., der die Band einige Jahre später erneut für einen Song unterstützen wird.

16. Februar 1992
Erneut ist Tonstudio Kesselbach gebucht. An einem einzigen Tag werden die Klassiker "Der Pazifist" und "Gelobtes Land" aufgenommen und abgemischt, die für den Sampler "Schlachtrufe BRD II" vorgesehen sind.

Mai/Juni 1992
Neben dem lokalen CD-Sampler "Rockouvertüre" erscheint "Schlachtrufe BRD II" und bietet der Band erstmals ein überregionales Forum. Die Reaktionen auf die beisen Beiträge von Kap. BoNn sind so überwältigend, dass man sich im Hause A.M.Music Gedanken über eine längerfristige Zusammenarbeit macht.

29. August 1992
Auf einem bemerkenswert desorganisierten Festival in Eisenach, an das sich alle Beteiligten oft zurückerinnern, entsteht ein ordentlicher digitaler Mitschnitt vom Live-Set, der in Teilen später noch Verwendung finden wird.

Oktober 1992
Die Band beginnt mit Proben für das Debüt-Album, das im Lizenzvertrieb von A.M.Music erscheinen soll und auf Wunsch der Firma schnellstmöglich in Angriff genommen werden soll. Im November entstehen Demo-Aufnahmen der neuen Songs in Vorproduktion für das Anfang für 1993 vorgesehene Album.

Dezember 1992 / Januar 1993
Erneut bezieht die Kapitulation Stellung im Kesselbach-Studio. Insgesamt entstehen 14 Songs für das noch unbetitelte Debütalbum, sogar den Silvesterabend verbringen die Jungs gemeinsam mit einigen Freunden und einem Teil der Belegschaft im Studio. Neben neuen Titeln greift man aus Zeitgründen auch auf viele Stücke aus der Anfangszeit der Band um 1989/1990 zurück.

Januar 1993
Die Band bezieht einen schicksalsträchtigen Proberaum in den Kellern der Wetzlarer Leitzbaracken (heute "Kulturzentrum Franzis e.V.")

März 1993
Das heute viel gesuchte Debütalbum "Stille Nacht" erscheint auf Messias Medien im Lizenzvertrieb von A.M.Music / spv. Obwohl das Album darunter leidet, dass wegen der von A.M. geforderten Spielzeit Stücke einbezogen werden mussten, die den damaligen Qualitätsansprüchen der Band nicht mehr genügten, ist die erste und bis heute einzige Auflage von 1000 CDs und 1000 LPs relativ schnell ausverkauft. Für ein Newcomer-Debüt schon recht ordentlich, dennoch entscheidet man sich (bis zum heutigen Tag) gegen eine Nachauflage und beschließt, sich mit dem nächsten Album die Zeit zu lassen, die man benötigt, um ein für alle Beteiligten zufrieden stellendes Produkt fertig zu stellen. Nebenbei erscheint eine Auskopplung aus dem Album auf dem Sampler "Die deutsche Punkinvasion".

28. Juni 1993
Gitarrist Stephan stellt seinen mittelfristigen Ausstieg bei Kap. BoNn in Aussicht, Stephan wird jedoch die kommenden Konzerte bis zum Jahreswechsel noch absolvieren.

Herbst 1993
Die Kapitulation verschließt sich im feuchtkalten und pilzverseuchten Proberaum in den Wetzlarer Leitzbaracken, um neues Material für Live-Auftritte, Sampler und auch ein neues Album zu proben. "Stille Nacht" erreicht in der internen Verkaufshitparade von A.M.Music Platz 7.

01.-03. Oktober 1993
Das zweite Open Air, das wohl allen Beteiligten noch lange im Gedächtnis bleiben wird heißt "Einheiz-Festival" und findet auf der Insel der Jugend in Berlin-Treptow statt. Das hochkarätige Billing wird zur Nebensache, als der im Publikum aufgestaute Unmut u.a. gegen hohe Getränkepreise eskaliert und es zu einer spektakulären Auseinandersetzung mit Polizei und Ordnungskräften führt, die mit dem Abbruch der Veranstaltung und der Verwüstung des Konzertareals endet.

Oktober 1993
Kap. BoNn geben ihr Debüt im "Klank"-Studio in NL-Tegelen, um zwei Songs für "Alptraummelodie II" einzuspielen. Der Sampler erscheint einige Monate später, im April 1994.

11. Dezember 1993
Beim "Adventssingen" im Wetzlarer Franzis steht erstmals Guy S. als neuer Gitarrist auf der Bühne.

März 1994
Im holländischen "Klank"-Studio, in dem gerade der zwischenzeitlich verstorbene Dee Dee Ramone sein Soloalbum aufnimmt, entstehen mehrere Versionen von "Pervers", das für einen Sampler vorgesehen ist. Die Kapitulation nimmt nach diversen Unstimmigkeiten mit der Administration der Wetzlarer Leitzbaracken bezüglich der Feuchtigkeit und des beeindruckenden Pilzbewuchses ihres Proberaumes Abschied von demselben und quartiert sich als allererste Band in der ehemaligen Steuben-Kaserne in Gießen ein, lange bevor dort der kulturell in jeder Hinsicht äußerst wertvolle "KIG e.V." die zur Verfügung stehenden Räume in Beschlag nimmt.

Sommer 1994
Erneut steht ein Wechsel in der Gitarrenfraktion an. Christian beschließt, sich nach seiner aktiven Zeit bei Kapitulation B.o.N.n. anderen musikalischen Herausforderungen zu widmen, mit Jens K. ist vergleichsweise zügig ein würdiger Nachfolger gefunden. Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat Jens am 12. November bei einem "back to the roots"-Konzert im Wetzlarer HdJ.

Januar 1995
Testweise nehmen Kap. BoNn vier Songs im Gießener "Anderland"-Studio auf. Das Master-DAT wird nicht die letzte Cassette mit Studioaufnahmen bleiben, die zunächst unveröffentlicht in der Schublade verschwindet. Zwei Songs werden später für einen Sampler verwendet.

April/Juli 1995
Ein weiteres Mal finden sich die Jungs im "Klank"-Studio ein, um eine Reihe von Songs einzuspielen. Die Aufnahmen werden im Juli abgemischt, bleiben jedoch bis heute unveröffentlicht.

Juli 1995
Erstmals testet die Kapitulation das Braunschweiger "Whiteline"-Studio, in dem eine neue Fassung von "Schweine", das zuvor bereits in Holland eingespielt wurde, entsteht. Der Song erscheint später auf "Schlachtrufe BRD IV" und ist der erste Vorbote auf das nächste Studioalbum, das im Frühjahr 1996 erscheinen soll.

September 1995
Die Braunschweig-Aufnahmen stoßen allseits auf Gefallen, was den Auftakt zu einer langjährigen Zusammenarbeit mit "Whiteline" bedeutet. Ende September nimmt man "Schöne Neue Welt" auf, der der Opener für das nunmehr bereits in der Luft liegende zweite Album werden wird. Vorab ausgekoppelt wird er auf "Alptraummelodie 3", der zeitgleich mit "Schlachtrufe IV" erscheint.

Winter 1995/1996
Im Proberaum entstehen weitere Songs für das neue Album in der Form von 8-Spur-Demoaufnahmen, die Band bereitet sich auf einen Studioaufenthalt vor.

Februar 1996
Erneut ist man im Braunschweiger "Whiteline"-Studio zu Gast, wo weitere drei Songs für das nunmehr "Feuer!" betitelte Album entstehen.

April 1996
Und erneut verschanzt sich die Band in Braunschweig, um den Rest des Albums (und ein heiteres Video) aufzunehmen. unter den 10 Songs befindet sich auch eine neue Fassung des bereits an Silvester 1992/93 aufgenommenen "Telefon-Ska", diesmal mit tatkräftiger Unterstützung von Gast-Trompeter Timo E.

April 1996
Im Proberaum werden bereits neue Demoaufnahmen erstellt, während im Gießener "Anderland"-Studio unter Mitwirkung von Oliver der "Lost in Germany"-Remix von "Schöne Neue Welt" entsteht, der ebenfalls noch auf "Feuer!" erscheinen soll.

Mai 1996
"Feuer!" wird in Zusammenarbeit mit A.M.Music veröffentlicht. Die Band hat sich, wie geplant, genau die Zeit genommen, die nötig war und nicht den Fehler wiederholt, ein halbfertiges Album unter Zeitdruck zu veröffentlichen. Die Erstauflage des deutlich punk-orientierteren Albums ist schnell vergriffen. Nebenbei muss die Kapitulation ihren Proberaum in der Steuben-Kaserne räumen, wo sich der KIG die nun öffentlich neu vergebenen Räume monopolistisch unter den Nagel reißt.

31. Mai 1996
Clemens und Oliver tragen im "Anderland"-Studio ihren Teil zum ersten offiziellen Kap. BoNn-Remix bei. Die Remix-Version des Songs "Hausmeister" erscheint im Sommer 1996 auf dem Album "aus" der Kollegen von "Lost in Germany".

Frühjahr 1997
Kapitulation B.o.N.n. sind für drei Konzerte gemeinsam mit den Aarauern "Anneliese Schmidt" in Österreich und der Schweiz unterwegs. Beim Konzert in Bregenz stellt Oliver zum ersten Mal fest, dass man seine Stimmbänder nicht beliebig mit Drugs & Rock'n Roll malträtieren kann und muss auf der Bühne mit Kamillentee versorgt werden. In der Folge sollen einige Gesangsstunden bei Uta H. zu einer langfristigen Besserung der Situation führen, ein für Mitte April angesetztes Konzert in Hamburg muss dennoch wegen Olivers anhaltender Stimmkrise abgesagt werden.

April 1997
Ein (bis dato letztes) Experiment in Sachen Tonstudio führt die Jungs ins schwäbische Aichtal. Die Aufnahmen aus dem "Voodoogarden"-Studio werden jedoch derart beschissen, dass sie seitens der Band einstimmig als unbrauchbar eingestuft werden und somit in der Versenkung verschwinden.

August 1997
Als Vorboten zum dritten Studioalbum entstehen im Braunschweiger "Whiteline"-Studio zwei neue Songs. "Test der Zeit" erscheint zwei Monate später später als Vorab-Auskopplung auf "Partisanen IV".

September 1997
Die Vorproduktion für das noch unbetitelte Album ist nahezu abgeschlossen, sodass man mit gutem Gefühl das Studio bucht und die Veröffentlichung in Absprache mit A.M.Music bereits auf Mitte November terminiert. Die Band probt einstweilen fleißig die neuen Songs.

Oktober 1997
In einem weiteren Braunschweig-Marathon werden die restlichen Songs für das neue Album eingespielt, darunter dieses Mal eine Coverversion von "Am Fenster" mit Unterstützung von Gast-Geiger Ingmar S. Während eines "Off-Days" entstehen bei Ingmar im heimischen Oberbiel nebenbei zwei eher unkonventionelle Versionen von "Die Abrechnung", von denen die "Lagerfeuer-Variante" später als Bonustrack auf dem neuen Album Verwendung finden wird.

November 1997
Wie geplant erscheint "Blut", das dritte Studioalbum von Kapitulation B.o.N.n., erneut in Zusammenarbeit mit A.M.Music / spv. Musikalisch noch ausgereifter und differenzierter als der Vorgänger, steht das gute Stück anderthalb Jahre nach "Feuer!" in den Regalen (außer bei Karstadt und einigen anderen großen Ketten, denen nach Aussage des Vertriebes angeblich das Cover zu heftig ist. Wer's glaubt...)

Februar / März 1998
In der Hamburger Markthalle startet vor knapp 1000 Besuchern die erste "Schlachtrufe BRD Festival-Tour", an der sich neben Kapitulation B.o.N.n. auch BUMS, Zusamm-Rottung, Daily Terror sowie jeweils regionale Support-Bands beteiligen.

Juni 1998
Auf vielfachen Wunsch aus Fankreisen entschließt man sich, nach zwei Alben, die nur auf CD erschienen sind, den Vinyl-Junkies wenigstens mal wieder ein kleines Schmankerl zukommen zu lassen. "Am Fenster" soll gemeinsam mit einem bislang unveröffentlichten Song aus der letzten Braunschweig-Studiosession und einer Coverversion, die neben neuen Demo-Songs auf Ex-Bandmitglied Christian S.' Mehrspur-Recorder entstand, als 7"-Single erscheinen. Die Single enthält zudem noch die von Christian arrangierte und eingespielte Klavierthema-Variation von "Test der Zeit", die zu dieser Zeit als Live-Intro verwendet wurde.

1999-2002
Auch wenn die Band bei oberflächlicher Betrachtung recht untätig geworden zu sein scheint (ein Dutzend Konzerte in vier Jahren sind selbst für Kap. BoNn deutlich unter dem Durchschnitt), werden fleißig neue Songs geschrieben und arrangiert sowie unzählige Demo-Aufnahmen erstellt. Ab und an wird sogar geprobt, auch wenn sich dies dank diverser Umzüge schwieriger gestaltet als je zuvor und zwischenzeitlich eher die Produktion von Nachwuchs als die von neuem Material vielfach in den Mittelpunkt des Interesses tritt. Schließlich sammeln sich jedoch nach und nach an die drei Stunden neuer Demoaufnahmen an, sodass man etwa Mitte 2002 beschließt, dass es mal wieder an der Zeit ist, sich der Produktion eines neuen Albums zuzuwenden. Die Vorbereitungen werden gegen Ende des Jahres konkreter, Songs werden ausgesucht und vorproduziert und ein Studiotermin für Mitte 2003 wird ins Auge gefassst.

Frühjahr 2003
Im Hinblick auf neue Live-Aktivitäten wird es notwendig, einen Nachfolger für Gitarrist Guy zu requirieren, der zwischenzeitlich seine musikalischen Aktivitäten weitgehend eingestellt hat. Ins Gespräch kommt Sebastian "Basti" B., der in den kommenden Monaten die Band begleitet und die neuen Songs bereits in der Entstehungsphase mit probt.

Juli / August 2003
Die Kapitulation quartiert sich im bewährten "Whiteline"-Studio in Braunschweig ein, um nach ausgeprägter Vorbereitungsphase endlich das lang erwartete vierte Studioalbum einzuspielen. Es entstehen 15 Songs, von denen es schließlich 14 auf das Album schaffen. Der obligatorische "versteckte Track" wird aus Olivers Wetzlarer Homerecording-Studio beigesteuert und ist die allerletzte Aufnahme, die dort in der betagten analogen Technik, ohne Mac und Logic, auf Band gebracht wird. Das Album durchläuft ohne Zeitdruck die notwendigen Premaster- und Mastering-Stufen in Braunschweig und in den Berliner TTM-Studios beim bewährten Tom M., während man sich erste Gedanken um Titel, Artwork und schließlich auch um einen passenden Labelpartner und Vertriebsweg in einer zwischenzeitlich doch recht veränderten Musiklandschaft macht.

Ende 2003
Verschiedene Entscheidungen sind gefallen, das neue Album soll "Helden" heißen, im Frühjahr 2004 als CD und - erstmals seit "Stille Nacht" - auch wieder als LP erscheinen, und als Vertriebspartner für Deutschland kristallisiert sich das gerade wieder neu formierte "Riot Records"-Label heraus. Als erste Auskopplung erscheint eine Vorab-Version von "Willkür" auf einem Benefiz-Sampler für die Terrechtsorganisation "VOICE". Nebenbei geht die erste offizielle Homepage www.kapitulation-bonn.de online, zunächst nur als einzelne graugrüne Seite, auf der das Statement "diese Welt braucht Helden" als erste Ankündigung auf das in Kürze zu erwartende neue Album hinweist.

April 2004
Es ist soweit! Nach langem Warten erscheint "Helden" als CD und LP. Dank der entspannten Arbeitsweise ohne Zeitdruck und der fehlenden Einmischung durch Label/Vertrieb erspart man sich erstmals unnötige Kompromisse. Die Verkäufe sind trotz (oder vielleicht sogar wegen) des Verzichts auf einen "großen" Vertrieb auf Anhieb erfreulich. Vertriebspartner für Deutschland wird wie geplant "Riot Records", zudem wird über "Soundholic Co. Ltd." erstmals ein Kap. BoNn-Album auch offiziell in Japan vertrieben.

Sommer 2004
Die Jungs, verstärkt durch den nunmehr voll einsatzfähigen neuen Gitarristen Basti, stellen ein neues Live-Programm zusammen, sind jedoch für den Augenblick aus personaltechnisch-logistischen Gründen noch außer Gefecht gesetzt. Es gelingt, ein einziges Konzert für 2004 zu bestätigen, das am 11. September in der Schweiz stattfinden soll.

11. September 2004
Das erste Live-Konzert nach der Veröffentlichung des neuen Albums führt die Kapitulation ins schweizerische Luzern. Weit über 300 Besucher feiern im praktisch ausverkauften "Sedel" zusammen mit Kap. BoNn eine Riesen-Party. Die Planung für die Konzertsaison Ende 2004/Anfang 2005 beginnt.

Herbst 2004
Auf Grund der nach wie vor etwas kniffligen personellen Situation (Bassist Clemens weilt bis Ende November für eine humanitäre Aktion in Rumänien) gelingt es lediglich, zwei weitere Konzerte für Anfang Dezember zu bestätigen, danach wird es erst nach dem Jahreswechsel live weitergehen. Zwischenzeitlich werden weitere Samplerprojekte bestätigt, "Punk Chartbusters 5" (mit einem exklusiven Kap. BoNn-Song, der ABBA-Coverversion "Waterloo") und "Schlachtrufe BRD VIII" erscheinen beide Ende November.

03. Dezember 2004
In den Tagen vor den geplanten Konzerten Anfang Dezember entwickelt Oliver eine unangenehme Stimmbandentzündung, während der Proben bekommt er zeitweilig keinen Ton mehr heraus. Diverse Arztbesuche bringen zunächst keine konkreten Ergebnisse, zunächst muss eine Schwellung im Hals zurückgehen, bevor mit einer Behandlung begonnen werden kann. Oliver entschließt sich, trotz der schmerzhaften Entzündung am 3. Dezember in Gießen unter Medikamenten zu singen. Die Quittung folgt prompt. Am darauffolgenden Tag ist seine Stimme vollständig hinüber und der Arzt verordnet ein absolutes Singverbot, da ansonsten ein Stimmbandriss zu befürchten wäre, der Operationen und sogar einen endgültigen Verlust der Stimme zur Folge haben könnte. Das Konzert am Abend muss daraufhin abgesagt werden.

Jahreswechsel 2004/2005
Oliver erholt sich allmählich und beginnt eine logopädische Therapie, die eine Abheilung der Entzündung bewirken soll.
Zwischenzeitlich kommt die Sichtung von bislang unveröffentlichtem Material voran und es werden insgesamt 14 Bonus-Songs für die geplante Wiederveröffentlichung der Alben "Feuer!" und "Blut" festgelegt. Das Mastering und die Rekonstruktion des Artworks laufen ebenfalls und man erwägt, die Wiederveröffentlichung von "Blut" mit dem damals zensierten Cover zu versehen. Sicher ist auf jeden Fall, dass die Veröffentlichung beider Alben gleichzeitig im ersten Quartal 2005 und wieder in Zusammenarbeit mit Riot Records als deutschem Vertriebspartner erfolgen soll.

Nach langem Ringen werden im Januar drei der sechs Schlachtrufe-Konzerte bestätigt, die im März/April 2005 über die Bühne gehen sollen.
www.kapitulation-bonn.de hat sich inzwischen äußerst gut etabliert und erfreute sich über das Jahr 2004 stetig enorm steigender Zugriffszahlen, wie die Statistiken des Webhosters vermelden.

Februar 2005
Olivers Stimmbandentzündung erweist sich als hartnäckiger als zunächst angenommen, in der Folge werden zunächst keine weiteren Konzerte nach den bereits zugesagten Schlachtrufe-Terminen bestätigt. Danach soll entschieden werden, ob Oliver eine Auszeit zur vollständigen Ausheilung benötigen wird oder ob es direkt weitergehen kann.
Zwischenzeitlich werden zwei weitere Samplerprojekte bestätigt, Kap. BoNn beteiligen sich an Teil 4 der US-amerikanischen Kult-Compilationreihe "Shielded by Death", der im April erscheinen soll sowie am noch unbetitelten Tribute-Sampler für Busch'n von Dritte Wahl, der im Januar seinem schweren Krebsleiden erlag. Wir möchten an dieser Stelle unser Mitgefühl für Busch'ns Familie und die Kollegen von Dritte Wahl zum Ausdruck bringen.

Frühjahr / Sommer 2005
Ende März / Anfang April gehen die geplanten Schlachtrufe-Konzerte in Fulda, Chemnitz und Berlin über die Bühne. Der darauffolgende Frühling bleibt aus gesundheitlichen Gründen leider eitwas Kapitulations-los, zumindest was die Live-Aktivitäten betrifft. Hinter den Kulissen wird die Zeit natürlich genutzt und es entstehen bis Mitte Juli etwa 20 Demo-Songs, die meist per E-Mail zwischen den Bandmitgliedern hin- und hergeschickt werden und auf diesem Wege ständig weiter ausgefeilt werden. Lediglich die Gesangsspuren fehlen bislang noch, es sieht aber danach aus, dass Oliver bis zum Herbst sowohl studio- als auch live-mäßig wieder weitestgehend auf dem Damm sein wird. Planungen für einige Testkonzerte im Herbst werden aufgenommen.

November 2005
Nach langem Hin und Her wurden zwei Konzerte in Österreich für den 11. und 12. November anberaumt, von denen eines wegen einer kurzfristigen Absage seitens des Veranstalters von Salzburg ins sonnige Trostberg im Chiemgau verlegt wird. Auch in Wien wird die Location auf Wunsch des Veranstalters kurzfristig gewechselt und Kap. BoNn gehören zu den allerersten, die noch vor der offiziellen Einweihungsfeier im noch halbfertigen neuen Movimento-Club spielen.
Während die anderen beiden noch offenen Samplerprojekte seitens des Labels auf 2006 verschoben werden, erscheint Mitte des Monats der angekündigte Tribute-Sampler für Busch'n.
Kleine Anekdote am Rande: Oliver erhält, nachdem sich seine Erholung von der lästigen Stimmbandentzündung herumgesprochen hat, telefonisch das Angebot einer bekannten und befreundeten Deutschpunkband, doch lieber dort in Zukunft seine Stimmbänder zu malträtieren. Lasst euch überraschen, was die Zukunft bringen wird...

05. Mai 2006
Erneut machen Kap. BoNn im schweizerischen Luzern Station, wo das erste Konzert des Jahres 2006 im traditionsreichen "Sedel" stattfindet. Die Jungs feiern wie schon zwei Jahre zuvor eine Riesenparty zusammen mit den Fans, die aus der ganzen Schweiz und sogar aus dem benachbarten Ausland angereist sind.

November / Dezember 2006
Mal wieder ein offizielles Lebenszeichen, genauer gesagt gleich mehrere, im November erscheinen zwei aktuelle Sampler mit Beiträgen von Kap. BoNn, einerseits der dritte Teil der schon fast als historisch geltenden Dokumentaton "Punk Rock BRD" aus Hamburg, andererseits Einhorns "Deutschpunk Balladen"-Sampler aus dem Süden der Republik, für den von Einhorn persönlich die einst auf dem Album "Blut" versteckte Akustik-Version des Klassikers "Die Abrechnung" ausgewählt wurde. Die beiden letzten Konzerte des leider nicht wirklich live-aktiven Jahres 2006 finden Anfang Dezember im Berliner Tommyhaus und im Dessauer AJZ statt..

Frühjahr / Sommer 2007
Auch das Jahr 2007 enthält einstweilen nicht allzuviele Kap. BoNn-technische Höhepunkte, die Jungs sind mal wieder in alle Winde verstreut und zusehr mit persönlichen, berufsbedingten und nachwuchsfördernden Aktivitäten (hier geht es vielfach in die zweite Runde) beschäftigt, sodass sich die Neuigkeiten über das lang erwartete nächste Studioprojekt (noch immer provisorisch "Album 5/6" betitelt) auf unbestätigte Gerüchte beschränken. Immerhin wächst die Anzahl der intern kursierenden Demosongs stetig, und durch fleißiges Herumbasteln und Aussieben wird auf jeden Fall sichergestellt sein, dass der kreative Kap BoNn-Jahrgang 2007/08 die bisherigen Veröffentlichungen nochmals übertreffen wird. Gut Ding braucht Weile...

wird fortgesetzt...

Foto-Aktion!

An dieser Stelle erscheinen nach und nach weitere Fotos, wir durchforsten derzeit die Archive.

Habt ihr grandiose, selbst gemachte Fotos von Kapitulation B.o.N.n. und möchtet diese hier veröffentlichen? Immer her damit!

 

Unterbreitzbach, Sommer 1991
Foto: Kap. BoNn

Fotosession Anfang 1992
Foto: sn/Messias Medien

Eisenach, August 1992
Foto: sn/Messias Medien

Proberaum, Ende 1993
Foto: sn

Gießen, ehem. Steuben-Kaserne, Anfang 1996
Foto: sn

Fotosession für "Feuer!" in der ehem. Steuben-Kaserne, März 1996
Foto: rs

Im Studio für "Feuer!", April 1996
Foto: rs

Schweiz, März 1997
Foto: rs

Fotosession, Herbst 1997
Foto: Messias Medien

Live in Lübeck, Oktober 1999
Foto: Kap. BoNn

Whiteline-Studio, Braunschweig, Juli 2003
Foto: sn

neuer Gitarrist und Grillmeister, August 2004
Foto: rs

Oliver gibt alles
Gießen, Dezember 2004

Foto: es

leicht angeschlagen
Dezember 2004

Foto: Kap. BoNn

erfreuliche Tendenz in der Zugriffs- und Downloadstatistik 2004
Quelle: strato AG